28 Okt Erfahrungsbericht von Mario Fässler: Alpina Twist Five QVM+

«Veni, vidi, vici», Julius Caesar – «ich kam, ich sah, ich eroberte»

Dieses Zitat ist perfekt zutreffend auf die Sportbrille «Twist Five QVM+» des Herstellers Alpina. Ich stehe am Start und komme den Single-Trail herunter, sehe alles genauer und erobere das eigene Bikerherz.

Während zwei Monaten sass die Brille sechs Tage pro Woche auf meiner Nase. Bei durchschnittlichen 250 Mountainbike Kilometer pro Woche muss eine Brille optimalen Komfort bieten. Dies bietet die Twist Five, denn sie hat weiche und verstellbare Nasenpads, welche in nur kurzer Zeit ideal auf jede Nasenform angepasst werden können. Die Brille sieht zwar ziemlich wuchtig aus, aber mit ihrer Länge und Breite passt sie auf einen schmalen Kopf, ohne zu wackeln.

Ein weiteres Feature sind die neigbaren Bügel. Dies bietet dem Sportler, bei starkem Schwitzen, eine bessere Luftzirkulation und somit kein Anlaufen des Glases. Diese Verstellung kann mit einer Hand getätigt werden. Der Bügelabschluss ist aus einem weichen und elastischen Material, welches ebenfalls mehr zum Tragekomfort beifügt.

Alpina ist bekannt für ihre sensationellen Brillengläser. Meine Brille war mit 6 Technologien ausgestattet. Quattroflex, Varioflex, Mirror, Fogstop, Hydrophobic Lens und Decentered Lens.

Quattroflex heisst bei Alpina, dass die Linse einen höheren Kontrast von der gesamten Umgebung (auch Hindernissen) macht und störende Lichtreflexionen, wie zum Beispiel durch den Wald schimmernde Sonnenstrahlen, filtert. Wie es der Name schon sagt, hat das Glas mit dem Varioflex die Eigenschaft, von Blindschutzkategorie 1 – 3 zu variieren. Falls es im Wald dunkel ist, transpariert das Glas und die Sicht wird heller. Kommt man jedoch wieder auf sonniges Terrain, dunkelt das Glas ab und der Fahrer muss seine Augen nicht zusammenkneifen oder wird nicht geblendet. Den Mirror oder auch Spiegel genannt, bewirkt eine bessere Reflexion der Infrarot-Strahlen und sieht natürlich cooler aus.  Damit die Scheibe nicht beschlägt, wird innen eine Fogstop-Beschichtung aufgetragen. Dies hilft dem Fahrer ebenfalls für eine bessere Sicht. Auf der Aussenseite ist bei der Twist Five Brille auch eine Beschichtung aufgetragen, die sogenannte Hydrophobic Lens Technology. Sie weist Wasser und Schmutz ab, damit auch ein Trail in nassen und schlammigen Zustand problemlos gefahren werden kann. Als letzte Technologie kommt die Decentered Lens. Durch die abgerundete Linsenform gibt es eine verzerrungsfreie Sicht und für das Auge ist die Umstellung von Sehschärfe, egal ob unten, oben oder links, rechts in der Linse durchgeschaut wird, unermüdlich.

Für mich ist die Twist Five mit der zwar preiswertesten, dafür aber Technologievielseitigsten Linse, ein absolutes Must Have. Die Sicht in den Trails, oder auch nur schon auf einer normalen Kiesstrasse ist bombastisch. Aus meiner Erfahrung trage ich die Brille nicht nur zum Schutz vor Sonnenstrahlen, sondern auch zum Schutz von anderen Einflüssen wie zum Beispiel heraufspickende Kieselsteine oder herabschauende Äste, welche das Augenlicht sehr stark beschädigen können.

Als perfekt zusammenpassendes Produkt empfehle ich den Helm «Rootage» von Alpina.



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Dienstag, 08.12.2020 – Mariä Empfängnis